Historie

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Ausgabe 1855
ursen
Ausgabe 1960
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Jubiläumsausgabe
2003
150. Jahrgang
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Ausgabe 2007
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1854 erschien der Solothurner Kalender erstmals bei der Druckerei Schwendimann. Damals hiess er noch Solothurner Hauskalender. Der Umfang betrug bei der ersten Ausgabe 52 Seiten. Das Titelbild zeigte eine Ansicht von Westen her auf die Stadt Solothurn mit ihren vielen Türmen.
Kalendarium, Marktverzeichnis, Erzählungen waren schon damals wichtige Bestandteile des Inhaltes. Dazu kamen die Berichte über die Regenten Europas und Umrechnungstabellen vom alten zum neuen Geld.

Bei der Ausgabe 1856 umrahmten das Titelbild die beiden Stadtpatrone Urs und Viktor. Der Titel wurde auf SanktUrsenKalender geändert. Dieser war sehr stark auf die Stadt Solothurn ausgerichtet.

1892 ging das Verlagsrecht an die neu gegründete Buch- und Kunstdruckerei Union AG über. Dort wurde er bis 1977 von den jeweiligen Redaktoren des Solothurner Anzeigers betreut.

1977 übernahm Dr. Otto Allemann, Professor an der Kantonsschule in Solothurn, die Redaktion des SanktUrsenKalenders. Er griff sogleich auf den ersten Titel des Kalenders zurück, und dadurch wurde der Kalender ab der Ausgabe 1977 als Solothurner Kalender herausgegeben. An Stelle des gewohnten Titelbildes mit der Kathedrale folgten nun wechselnde Abbildungen, die die Möglichkeit eröffneten, alte Solothurner Meister und auch lebende Künstler mit ihrem Wirken vorzustellen.

1982 nahm Elisabeth Pfluger Einsitz in die Redaktion. Die Ausrichtung des Kalenders wurde auf den ganzen Kanton Solothurn ausgedehnt mit dem Ziel, dass aus jeder Region mindestens ein Beitrag in jeder Ausgabe erschien. Ab diesem Zeitpunkt erschienen auch die Gedenktafeln an die Verstorbenen wieder regelmässig in jeder Ausgabe.

Anfang der Neunzigerjahre ging das Verlagsrecht von der in Schwierigkeiten geratenen Union an den Verleger Franz Kamber, einen gebürtigen Hägendörfer.

2001 verkaufte Franz Kamber das Verlagsrecht des Solothurner Kalenders an die Merkur Druck AG in Langenthal, wo der Kalender bereits einige Jahre gedruckt wurde.

Bis zur Ausgabe 2004 betreute Elisabeth Pfluger den redaktionellen Teil des Solothurner Kalenders. Seit der Ausgabe 2005 unterstützt sie Heinz Rudolf von Rohr aus Solothurn im Redaktionsteam.

Mit der Ausgabe 2006 wurde der Inhalt des Kalenders erstmals im Farbdruck hergestellt.

Für die Ausgabe 2007 war erstmals Heinz Rudolf von Rohr alleinverantwortlicher Redaktor.

Bei der Ausgabe 2009 wurde Heinz Rudolf von Rohr erstmals in der Redaktion von Monika Frischknecht aus Zuchwil unterstützt.

Die Ausgabe 2010 wird erstmals durchgehend 4-farbig gedruckt. Das Kalendarium wurde übersichtlicher gestaltet und mit weiteren Inhalten ergänzt.